21. Mai 2026

Windpark Grenchenberg: Grünes Licht für 30 Millionen Kilowattstunden Windstrom

Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn hat die Beschwerden gegen das Baugesuch für den Windpark Grenchenberg abgewiesen und die vom Kanton erteilte Baubewilligung bestätigt. Damit rückt die Realisierung des Windparks auf dem Grenchenberg näher, der jährlich 30 Mio. kWh Windstrom produzieren wird.

Grenchenberg

Der Baustart ist für 2027, die Inbetriebnahme für 2029 vorgesehen. Bild: SWG

Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn hat am 13. Mai 2026 die Beschwerden von Helvetia Nostra gegen das Baugesuch für den Windpark auf dem Grenchenberg abgewiesen und damit die im Dezember 2024 vom Kanton erteilte Baubewilligung bestätigt. Der Entscheid ist im Rahmen des nationalen «Windexpress» grundsätzlich abschliessend und ist für die SWG Grenchen ein wichtiger Meilenstein in einem langen Verfahren, das von umfangreichen Prüfungen sowie Einsprache- und Beschwerdeverfahren geprägt war.

Der Windpark umfasst vier Windräder mit einer erwarteten Jahresproduktion von rund 30 Mio. kWh. Damit deckt seine Produktion den Haushaltstrom der 19’000 Einwohnende zählenden Stadt Grenchen und noch weiteren 8000 Menschen.

Baustart 2027
«Wir freuen uns sehr über das klare Urteil des Verwaltungsgerichts. Die Abweisung der Beschwerden schafft Rechtssicherheit und bestätigt unser Projekt. Nach 18 Jahren Projektentwicklung rückt die Realisierung des Windparks nun endlich in greifbare Nähe», erklärt Lars Losinger, Geschäftsleiter der Stadtwerke Grenchen (SWG). Mit dem Entscheid kann das Projekt nun planmässig vorangetrieben werden. Der Baustart ist für 2027, die Inbetriebnahme für 2029 vorgesehen.

Hohe planerische Sorgfalt
Die Planung wurde in den vergangenen Jahren mehrfach geprüft und weiterentwickelt. Sämtliche Vorgaben aus dem Bundesgerichtsurteil von 2021 – insbesondere im Bereich des Vogel- und Fledermausschutzes – wurden vollständig umgesetzt. Das Urteil des Verwaltungsgerichts bestätigt die hohe planerische Sorgfalt und die Berücksichtigung aller relevanten Umweltaspekte.

Zur Projektwebsite: www.windkraftgrenchen.ch