Windenergieanlagen werden recycelt
Bis zu 90 % einer Windenergieanlage sind leicht wiederverwendbar.
Bis bis 90 % einer Windenergieanlage sind leicht wiederverwertbar, weil sie aus Metallen wie Stahl und Kupfer sowie aus Beton bestehen. Die Metalle werden direkt wiederverwendet, die Betonteile finden zum Beispiel als Strassenschotter eine neue Verwendung. Alle in der Schweiz zurückgebauten alten Windräder wurden im Ausland wieder aufgebaut und produzieren dort verlässlich Winterstrom.
- Die Rotorblätter – ihr Gewicht entspricht rund 6 % des Gesamtgewichts einer Anlage – bestehen aus Faserverbundstoffen. Ausgediente Rotorblätter werden in Zementwerken verbrannt und die entstehende Asche dient als Zuschlagsstoff für den Zement. Faserverbundstoffe werden nicht nur bei Windenergieanlagen, sondern zum Beispiel auch in der Automobil- und Bauindustrie sowie im Flugzeugbau verwendet. Aber auch Badewannen, Rutschbahnen und vieles mehr werden aus Faserverbundstoffen hergestellt.
- Am Ende ihrer Nutzungszeit kann eine Windenergieanlage in rund einer Woche demontiert werden und hinterlässt weder Spuren in der Landschaft noch umweltschädliche Abfälle. Alle alten Windräder, die in der Schweiz bis anhin abgebaut wurden, wurden an einem anderen Standort wieder aufgebaut.
- Immer mehr Anlagenhersteller bieten auch Windenergieanlagen mit recycelbaren Flügeln an. Zudem werden neue Materialien für Rotorblätter erforscht, die später einfacher recycelt werden können. Parallel dazu wird in zahlreichen Forschungsprojekten die Rückgewinnung der Faserverbundstoffe untersucht, sodass diese in Zukunft wiederverwertet werden können.
Siehe auch: Ökobilanz
Windpark Mont Crosin während vs. nach den Bauarbeiten

